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Auch Erich Kästner war einer der Autoren, dessen Bücher verbrannt wurden. Er erlaubte sich persönlich bei der Bücherverbrennung dabei zu sein. Er verbarg sich allerdings in der Menschenmenge: Und im Jahre 1933 wurden meine Bücher in Berlin, auf dem großen Platz neben der Staatsoper, von einem gewissen Herrn Goebbels mit düster feierlichem Pomp verbrannt. Vierundzwanzig deutsche Schriftsteller, die symbolisch für immer ausgetilgt werden sollten, rief er triumphierend bei Namen. Ich war der einzige der Vierundzwanzig, der persönlich erschienen war, um dieser theatralischen Frechheit beizuwohnen. Ich stand vor der Universität, eingekeilt zwischen Studenten in SA-Uniform, den Blüten der Nation, sah unsere Bücher in die zuckenden Flammen fliegen und hörte die schmalzigen Tiraden des kleinen abgefeimten Lügners. Begräbniswetter hing über der Stadt. Plötzlich rief eine schrille Frauenstimme: "Dort steht ja Kästner!" Eine junge Kabarettistin, die sich mit einem Kollegen durch die Menge zwängte hatte mich stehen sehen und ihrer Verblüffung übertrieben laut Ausdruck verliehen." Siehe: Erich Kästner: Bei Durchsicht meiner Bücher Zu Beginn der zwei Projekttage sahen wir uns den Film "Die Brücke" von Bernhard Wicki zuende an. Wir haben den Film im Politikunterricht im Rahmen der Unterrichtseinheit "Jugend unter Hitler" begonnen. Im Film wird das schreckliche und sinnlose Ende des Krieges für eine Gruppe von Jugendlichen gezeigt, die noch in den letzten Tagen des 2. Weltkrieges in den Krieg ziehen, und eine unbedeutende Brücke verteidigen. Ausgehend vom Ende der nationalsozialistischen Herrschaft beschäftigten wir uns dann wieder mit dem Anfang. Die "Bücherverbrennung" am 10. 5. 1933 stand am Beginn dieser Entwicklung. Zunächst beschäftigte uns die Frage, welche Rolle Bücher spielen können:
Dann ging es um die Vorgänge
am 10. 5. 1933 und danach.
Quellen: |
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